Onlineshopping mit Pinterest

EM 2012 Board von Ohne Tuete

Was ist Pinterest?

Pinterest ist ein soziales Netzwerk mit unglaublichem Potential für uns Onlineshopper. Auf Pinterest können Nutzer Bilder an virtuelle Pinnwände (Boards) pinnen und so ihre Wünsche, Lieblingsprodukte oder auch Must-Haves sammeln und organisieren – oder kurz: Mit Pinterest kann man visuelle Lesezeichen erstellen! Über 300.000 Deutsche besuchten im April Pinterest. Weltweit reiht sich der Dienst direkt hinter Facebook & Twitter ein. Toll ist, dass via „Pin it“-Button die Bilder aus dem Web direkt auf das Board gepinnt werden können.

Beim Shoppen im Web

Manchmal stöbert man durchs Internet und findet tolle Produkte. Natürlich kauft man nicht direkt alles (zu teuer, nicht verfügbar, noch nicht benötigt etc.), aber man braucht einen „Ort“ wo man die Entdeckungen sammeln kann. Dieser ist ab sofort Pinterest, wo man bspw. ein Board „Wünsche“ zusammen stellen kann. Vielleicht möchte man seinen Freunden auch zeigen, was man schon alles gekauft hat und weiterempfehlen kann. Also entsteht ein Board „Must-Haves“. Für den Wanderurlaub in Kanada braucht man noch einige Gadgets. Die Inspiration aus dem Web dazu, pinnt man auf das Board „Kanadareise“. Für jedes erdenkliche Thema könnt Ihr Euch ein Pinnwand erstellen, die einzelnen Bilder beschreiben und Euch mit anderen über die Kommentarfunktion austauschen.

Verschiedene Boards bei Pinterest erstellen

Achtung: Suchtgefahr!

Pinterest ist aber nicht nur zum Sammeln von Web-Entdeckungen gut, sondern liefert selbst tolle Inspiration. Man kann stundenlang (Achtung: Suchtgefahr!) auf den Profilen seiner Freunde, anderen Mitgliedern und Unternehmen stöbern. Jedes Bild hat eine Verlinkung zum „Entdeckungsort“. Gefällt einem ein Sommerkleid, gelangt man im optimalen Fall direkt zum passenden Onlineshop und kann es dort kaufen.

Optimalfall: Weiterleitung zum Onlineshop

Viele Unternehmen sind auch bereits auf Pinterest vertreten. Einige der Marken machen es richtig interessant für die Nutzer. Auf Whole Foods findet man Rezepte, bei Asos kann man sich Inspiration von den Stars & Sternchen holen und auf Frontlineshop findet man unterschiedliche Themenwelten.

Mit der Funktion Mitgliedern oder einzelnen Boards zu folgen, entsteht zusätzlich ein Feed, der alle neu gepinnten Bilder anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.

Visualität ist das A und O bei PinterestDas wunderbare Gefühl, wenn die eigenen Entdeckungen von anderen Mitgliedern repinned werden, ist auch nicht zu unterschätzen. Um dies zu fördern, sollte man darauf achten, dass seine Bilder visuell ansprechend sind. Wie auch bei der klassischen Pinnwand geht es nämlich um Schönheit bei Pinterest.

Wir hoffen, wir haben Eurer Interesse wecken können und würden uns freuen, wenn Ihr natürlich auch OhneTuete folgt! Wir hoffen unsere gepinnten Bilder werden Euch inspirieren und freuen uns über neue Vorschläge für Boards!

Ganz Aktuell: EM 2012 Board auf Pinterest!!


Bist Du noch Multi- oder schon Omni-Channel?

Die Münchner Software-Firma hybris, die im Bereich Multichannel Commerce agiert, hat  einen neuen Begriff ins Rennen geschickt: Omni-Channel. Aber was heißt das?

Omni-Channel beschreibt einen Trend bezüglich des Konsumentenverhaltens bei der Nutzung von Vertriebskanälen. Kunden kaufen nicht mehr online oder offline sondern nutzen verschiedene Kanäle parallel. Ich informiere mich zum Beispiel nicht mehr vor dem Kauf eines Produktes im Internet sondern direkt am POS via Mobile. Wem die Vorstellungskraft fehlt, sollte sich einmal ein paar Stunden in einem großen stationären Elektronikhandel aufhalten und das Verhalten der Smartphone-Nutzer studieren.

Die Harvard Business Review hat im März 2012 einen Artikel mit dem Titel „Die neue Kunst zu verkaufen“  veröffentlicht. Hier wird der Trend Omni-Channel aus Sicht der Unternehmen genauer betrachtet. Ohne Tüte möchte aber aus dem Blickwinkel der Konsumenten über das Thema diskutieren. Sind wir bereits Omni-Channel-Nutzer? Welche Macht haben wir? Und auf welche Art von Einkaufserlebnis in der Zukunft dürfen wir uns freuen?

Die Experten gehen davon aus, dass bereits gegenwärtig viele von uns Omni-Channel-Nutzer sind. Das bedeutet, dass wir als Konsumenten mehrere Kanäle (bewusst oder unbewusst) gleichzeitig in Anspruch nehmen während wir einkaufen.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie zur Optimierung nicht nur ihren Onlineshop (re)launchen, sondern diesen auch enger mit ihrem stationären Geschäft verknüpfen müssen. Für Konsumenten heißt das im Idealfall: Flexibilität, Erlebnis und Einfachheit.

Flexibilität: Ich kaufe online bei H&M ein, probiere die Sachen bequem zu Hause an und falls ich das Kleid doch in grün bevorzuge, springe ich auf dem Weg zur Arbeit kurz in die nächste Filiale und tausche den Artikel dort um. So nutze ich die fortschreitende Verschmelzung der verschiedenen Vertriebskanäle.

Interaktiver Spiegel um Facebook-Freunde nach Meinung zu fragen

"Social Mirror"

Erlebnis: Ich kann mich unter anderem im Adidas Neo Store in Hamburg von einem interaktiven Spiegel fotografieren lassen und über Facebook meine Freunde mit in die Kaufentscheidung einbeziehen.

Einfachheit: Im Apple Store findet man keine begrenzten Produktinformationen mehr auf Preisschildern bzw. Etiketten sondern kann  alle benötigten Informationen, wie z.B. Kunden-bewertung oder detaillierte technische Daten, entweder direkt mit dem potentiellen Produkt oder mit einem iPad online abfragen.

Diese Beispiele scheinen für viele bereits selbstverständlich, denn Konsumenten gewöhnen sich rasch an neues Einkaufsverhalten und setzen es dann als Service voraus.

Das Paradoxon:

Online kaufen ist bequemer, vielfältiger, 24 Stunden täglich möglich und trotzdem gehen Experten nicht davon aus, dass stationäre Läden von der Bildfläche verschwinden werden. Menschen wollen einfach nicht alles online einkaufen.  Aber sie wollen auch nicht auf die Vorteile eines Kanals verzichten müssen weil Sie gerade einen anderen nutzen.

Die Unternehmen haben dies realisiert und verfolgen ein Ziel: Parallel Shoppen – ja; beim Konkurrenten – nein! Um dies zu erreichen arbeiten viele Einzelhändler gerade an Omni-Channel-Strategien.

Das erste Best-in-Class Beispiel kommt aus Asien. Hier scheint die Adaption zum Omni-Channel-Verhalten bei den Konsumenten bereits fortgeschritten zu sein:

1. Tesco’s Homeplus Subway Store

Tesco hat vor einigen Monaten in Südkorea seinen ersten virtuellen Store eröffnet. Um die Wartezeit in der U-Bahn sinnvoll zu nutzen, kann in Seoul nun „vor Ort online“ eingekauft werden. Produktfotos in Originalgröße auf Plakatwänden verleiten zum Kauf. Mit dem Einscannen von QR-Codes können die Artikel online erworben werden.  Laut südkoreanischen Medien nutzen täglich über 200.000 Menschen den virtuellen Shop in Seoul.

Store aus lebensgroßen Bildern der Produkte inkl. QR-Code

Tesco's Subway Store in Süd Korea

Video hier anschauen

2. Magalogue von Vtwonen

Das zweite Beispiel hat etwas mit dem guten, alten Katalog zu tun – ein Vertriebskanal der bereits von vielen Marketing-Gurus begraben wurde. Dank Argumented Reality gibt es neue Hoffnung: Den Klassische Katalog und gleichzeitig  den Online-Channel nutzen kann man nun mit dem niederländischen Magalogue (Wortspiel aus Magazin und Catalogue) von Vtwonen. Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit Layar eine neue Version des alten Klassikers entwickelt: Der Magalogue ist durch seinen Magazin- bzw. Lookbook-Style visuell ansprechend und via Argumented Reality wird der Kauf-Button auf dem Smartphone eingeblendet. Ein Must-have für alle Katalog-Liebhaber!

Magalogue durch Argumented Reality mit Onlineshop verknüpft

Online-vernetzer Magalogue (durch Argumented Reality)

Video hier anschauen

Die Beispiele machen klar: Omni-Channel funktioniert ohne Mobile kaum. Unsere Smartphones geben uns die Möglichkeit mehrere Channel gleichzeitig zu nutzen. Letztes Jahr hatte bereits jeder dritte Deutsche ein Smartphone und jeder neue Handy-Kauf wird über kurz oder lang ein Smartphone-Kauf sein. Das Smartphone ermöglicht dem Konsumenten zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Situation „on“ zu sein. Durch diese Fähigkeit verändert sich natürlich unser Einkaufsverhalten enorm.

Zwei weitere wichtige Trends die unser Omni-Channel-Nutzerverhalten fördern sind Location Based Services wie foursquare  und Mobile Couponing wie wynsh. Wynsh geht sogar noch einen Schritt weiter, denn hier bestimmt der Konsument beim stationären Kauf selbst, auf welchen Artikel Rabatt gegeben werden soll. Aktuell (noch bis zum 5. Mai) findet eine besondere Aktion mit Gewinnspiel in München statt. Mehr unter: http://www.wynsh.com

Werbeplakat mit QR-Code

Frühlingskampagne von Obi mit QR-Codes

Auch das Marketing funktioniert schon Omni-Channel. Durch Plakate mit QR-Codes habe ich einerseits die klassische Printwerbung und erhalte andererseits eine passende Marketing-Kompo-nente auf mein Mobile. Die Frühlingskampagne 2012 von Obi nutzt genau dieses Konzept: An Bushaltestellen hängen Plakate inkl. QR-Code, z.B. zum Thema Hochteich. Während man auf den Bus wartet, hat man meist einige Minuten Zeit den QR-Code zu scannen. Wichtig ist, das Unternehmen dem Kunden einen Mehrwert über den Code bieten. Im Fall von Obi: Selbst-Bau-Anleitung für den Hochteich. Gute Idee!

Ein letztes Beispiel zum Thema Omni-Channel kommt gut ohne Mobile aus: Interaktive Touchscreen-Schaufenster. Starbucks testete das Konzept bereits vor einem Jahr und es hat Potential. Mit dieser Technologie, die eigentlich gar nicht neu ist, könnte direkt vor dem Shop online eingekauft werden. Warum Konsumenten das tun sollten anstatt direkt online von zu Hause einzukaufen? Vielleicht machen Passanten gerade einen Stadtbummel und das Geschäft hat schon geschlossen, aber die Schuhe im Schaufenster wollen sie sich sofort sichern! Via Smartphone auch möglich, aber das interaktive Schaufenster bietet den direkten Zugang mit nur einem „Touch“. Das Unternehmen verliert mit diesem Konzept nun keine potentiellen Kunden mehr, welche via Mobile einfach bei einem anderen Anbieter bestellen könnten.

Interaktive Schaufenster die via Touchscreen bedient werden können

"Interactive Storefront"

Und wir als Konsumenten sind bereit für interaktive Schaufenster! Beweis: Gehen Sie beim nächsten Einkaufen mal etwas näher an die Displays heran, die Werbung in Kaufhäusern abspielen. Dann werden Sie die Fingerabdrücke auf dem Display sehen. Das sind die Abdrücke der Konsumenten, die Bewegtbild-Werbung für interaktive  Bildschirme hielten.

Fazit: Omni-Channel ist in vielen Ansätzen schon ganz präsent in unserer Einkaufswelt. Unternehmen testen neue Konzepte und entwickeln Omni-Channel-Strategien. Online Shopping ist nicht mehr aus unserem Tun wegzudenken und der stationäre Handel darf nicht den Anschluss verlieren. Die verschiedenen Vertriebskanäle verschmelzen mehr und mehr. Auf unserer Facebook-Seite werden wir in den nächsten zwei Wochen noch mehr Aspekte zum Thema Omni-Channel erläutern und diskutieren. Besucht uns unter: http://www.facebook.com/ohnetuete


Das Fitnessstudio bei Dir zu Hause – Auch Sport lässt sich online shoppen…..

Die Tage werden kürzer. Morgens ist es dunkel, wenn man zur Arbeit geht und abends ist es dunkel, wenn man das Büro verlässt.  „Jetzt noch zum Sport? Ach nee, lieber doch auf die Couch und ’ne DVD schauen.“  Tja, wem geht das nicht so?
Ihr fragt euch, was das mit Online Shopping zu tun hat? Erst einmal gar nichts. Stimmt.
Aber wir möchten euch vom Gegenteil überzeugen. Denn wir haben das Thema „Sport“ nicht einfach so gewählt. Diese Woche haben wir euch auf unserer Facebookseite bereits den Shop www.tennis-point.de vorgestellt, der auf dem Versandhandelskongress als „Online Shop des Jahres“ vorgestellt wurde. Hier bekommen Tennisfreaks so ziemlich alles, was sie für den Kopfkrimi mit dem gelben Ball benötigen. Und wenn man dann einmal „in Sportarten“ denkt, fallen einem ganz schnell weitere Online Shops ein wie bspw. www.fahrrad.de oder auch für alle Outdoorbegeisterten www.thenorthface.com .
Alles schon bekannt und nichts Neues? Na, dann haben wir hier etwas für euch, was ihr bestimmt noch nicht kennt: Die erste Fitnessplattform im Internet, die euch das Fitnessstudio nach Hause bringt: www.pur-life.de ! Ihr trainiert ganz einfach bei euch zu Hause – wann immer ihr wollt! Neben Live-TV Übertragungen findet ihr dort ein umfangreiches Programm an jederzeit abrufbaren Kursen-von Oberkörper, Rücken, Bauch oder Aerobic bis hin zu Zumba und Entspannungsübungen.

Außerdem gibt es darüberhinaus noch eine spezielle Ernährungberatung und ein von Fachleuten und Ärzten betreutes, qualifiziertes Abnehmprogramm.
Klingt nach ausprobieren? Das haben wir uns auch gedacht und getan- zumindest einige von uns. Und wir sind begeistert und zwar so, dass wir gleich mal mit dem Geschäftsführer von pur-life gesprochen haben und Gutscheine für euch organisiert haben. Für alle, die unsere Fanseite http://www.facebook.com/ohnetuete bis zum 05.11.2011 liken, gibt es einen 4 Wochen Gratis Testzugang für http://www.pur-life.de!!! Klingt doch gut, oder? Natürlich freuen wir uns auch über eure Testberichte… Den Code erhaltet ihr im Anschluss ans Liken:) von uns…
Und damit verabschieden wir uns ins Wochenende
Euer „ohne tüte“ – Team