Onlineshopping mit Pinterest

EM 2012 Board von Ohne Tuete

Was ist Pinterest?

Pinterest ist ein soziales Netzwerk mit unglaublichem Potential für uns Onlineshopper. Auf Pinterest können Nutzer Bilder an virtuelle Pinnwände (Boards) pinnen und so ihre Wünsche, Lieblingsprodukte oder auch Must-Haves sammeln und organisieren – oder kurz: Mit Pinterest kann man visuelle Lesezeichen erstellen! Über 300.000 Deutsche besuchten im April Pinterest. Weltweit reiht sich der Dienst direkt hinter Facebook & Twitter ein. Toll ist, dass via „Pin it“-Button die Bilder aus dem Web direkt auf das Board gepinnt werden können.

Beim Shoppen im Web

Manchmal stöbert man durchs Internet und findet tolle Produkte. Natürlich kauft man nicht direkt alles (zu teuer, nicht verfügbar, noch nicht benötigt etc.), aber man braucht einen „Ort“ wo man die Entdeckungen sammeln kann. Dieser ist ab sofort Pinterest, wo man bspw. ein Board „Wünsche“ zusammen stellen kann. Vielleicht möchte man seinen Freunden auch zeigen, was man schon alles gekauft hat und weiterempfehlen kann. Also entsteht ein Board „Must-Haves“. Für den Wanderurlaub in Kanada braucht man noch einige Gadgets. Die Inspiration aus dem Web dazu, pinnt man auf das Board „Kanadareise“. Für jedes erdenkliche Thema könnt Ihr Euch ein Pinnwand erstellen, die einzelnen Bilder beschreiben und Euch mit anderen über die Kommentarfunktion austauschen.

Verschiedene Boards bei Pinterest erstellen

Achtung: Suchtgefahr!

Pinterest ist aber nicht nur zum Sammeln von Web-Entdeckungen gut, sondern liefert selbst tolle Inspiration. Man kann stundenlang (Achtung: Suchtgefahr!) auf den Profilen seiner Freunde, anderen Mitgliedern und Unternehmen stöbern. Jedes Bild hat eine Verlinkung zum „Entdeckungsort“. Gefällt einem ein Sommerkleid, gelangt man im optimalen Fall direkt zum passenden Onlineshop und kann es dort kaufen.

Optimalfall: Weiterleitung zum Onlineshop

Viele Unternehmen sind auch bereits auf Pinterest vertreten. Einige der Marken machen es richtig interessant für die Nutzer. Auf Whole Foods findet man Rezepte, bei Asos kann man sich Inspiration von den Stars & Sternchen holen und auf Frontlineshop findet man unterschiedliche Themenwelten.

Mit der Funktion Mitgliedern oder einzelnen Boards zu folgen, entsteht zusätzlich ein Feed, der alle neu gepinnten Bilder anzeigt. So bleibt man immer auf dem Laufenden.

Visualität ist das A und O bei PinterestDas wunderbare Gefühl, wenn die eigenen Entdeckungen von anderen Mitgliedern repinned werden, ist auch nicht zu unterschätzen. Um dies zu fördern, sollte man darauf achten, dass seine Bilder visuell ansprechend sind. Wie auch bei der klassischen Pinnwand geht es nämlich um Schönheit bei Pinterest.

Wir hoffen, wir haben Eurer Interesse wecken können und würden uns freuen, wenn Ihr natürlich auch OhneTuete folgt! Wir hoffen unsere gepinnten Bilder werden Euch inspirieren und freuen uns über neue Vorschläge für Boards!

Ganz Aktuell: EM 2012 Board auf Pinterest!!

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Konsum mal anders: Collaborative Consumption

Frage: Was tun konsumfreudige Menschen im Jahr 2012, wenn sie geldsparend und umweltschonend konsumieren wollen? Antwort: Sie teilen.

Der Begriff „Collaborative Consumption“ tauchte das erste Mal in einer Publikation über Car Sharing auf – und zwar im Jahr 1978! Im Jahr 2010 war es laut dem Time Magazine eine der „10 ideas that will change the world“ und heute ist es ein Trend, der in vielen Bereichen bereits gelebt wird. Aber was ist Collaborative Consumption genau? Der Begriff steht für „den gemeinschaftlichen Konsum und das Teilen von persönlichen Dingen über das Internet“ (gruenderszene.de).  Es geht um die zeitlich begrenzte Nutzung und das Teilen anstatt um den Kauf eines Produktes oder einer Dienstleistung. Dieses neue gesellschaftliche Denken beschäftigt sich also weniger mit der Frage was wir konsumieren, sondern viel mehr damit wie wir es tun.

Das Tauschen und Teilen von Gütern ist keine neue Erfindung, aber durch die heutigen Technologien revolutioniert sich das Prinzip. Durch das Internet werden lokale Barrieren aufgehoben und lokal-gebundene Güter erfahren neue Möglichkeiten durch den Einsatz von mobilen Endgeräten (siehe Carzapp Beispiel).

Collaborative Consumption gibt es mittlerweile in vielen Bereichen unseres Lebens: Von der einfachen Online-Tauschbörse (z.B. www.swap.com) über Sharing-Modelle (z.B. www.car2go.com) bis hin zu ausgefallenen Plattformen wie z.B. www.grubwithus.com, welche Fremde für eine Mahlzeit zusammenbringt.

Wir möchten Euch in diesem Artikel drei unterschiedliche Konzepte aus ganz verschiedenen Bereichen vorstellen:

  1. Prestigegut Auto meets Sharing am Beispiel vom Start-up carzapp.net
  2. Traveling Books am Beispiel von bookmooch.com  und
  3. Tourists meet real homes am Beispiel von airbnb.com

Prestigegut Auto meets Sharing 

Der Trend des „Private Carsharings“ ist ein Geschäftsmodel im Bereich Autovermietung.  Menschen können Autos für einen bestimmten Zeitraum von anderen Privatpersonen mieten. Das Start-up Carzapp „ermöglicht es, Autos zwischen Privatpersonen einfach und sicher zu vermieten. Das spart Geld, schont die Umwelt und macht Spaß.“ (Carzapp.net)

Über ein Online-Portal werden die Besitzer mit den Suchenden vernetzt. Carzapp scheint mit seiner Hardwarelösung ZappKit auch das Problem der Schlüsselübergabe gelöst zu haben. Mit Hilfe der App kann der Autobesitzer festlegen, wer wann berechtigt ist das Auto zu nutzen. Der Mieter kann sein Smartphone wiederum als Autoschlüssel verwenden. Der Autobesitzer verdient mit der Vermietung Geld und über einen Dienstleister, wie Carzapp, ist das Automobil rundum versichert.  Auch für die Umwelt lohnt sich das Teilen des Autos: „Nutzer von Carsharing reduzieren ihren CO2-Ausstoß durchschnittlich um 1 Tonne pro Jahr! Dies entspricht etwa 10% des durchschnittlichen Ausstoßes pro Kopf in Deutschland.“(Carzapp.net) Das Berliner Start-up geht demnächst live. Dann wird sich zeigen ob das Peer-to-Peer-Konzept alltagstauglich ist und sich gegenüber seiner Carsharing-Konkurrenz (wie z.B. car2go) durchsetzen kann.

Traveling Books

BookMooch ist eine Tauschbörse für gebrauchte Bücher. Wenn ein Mitglied ein Buch weggibt erhält er im Gegenzug einen Punkt und kann diesen wiederum für ein anderes Buch auf BookMooch eintauschen. Wenn er das Buch ausgelesen hat, kann er es entweder behalten oder wieder auf die Reise schicken. Die Mitgliedschaft ist zwar kostenlos, allerdings fallen Postgebühren für das Versenden der eigenen Bücher an. Falls man nur Bücher abzugeben hat, kann man seine gesammelten Punkte auch an wohltätige Einrichtungen spenden. So kann zum Beispiel für jeden gespendeten Punkt ein Kind im Krankenhaus ein Buch an sein Bett geliefert bekommen. Die Bücher sind weltweit erhältlich. Für zusätzliche Versandkosten durch große Distanzen zwischen den Mitgliedern erhält der Versender mehr Punkte. Ein weiteres Feature sind die Wunschlisten. Hier können Buchpräferenzen hinterlegt werden und sobald das ersehnte Buch verfügbar ist und ausreichend Punkte vorhanden sind, wird es dem Mitglied automatisch zugesandt. Finanziert wird die Seite durch eine Kopplung an Amazon. Folgt man einem Link zu Amazon – da zum Beispiel das gewünschte Buch nicht auf BookMooch zu finden ist – und kauft es dann im Onlineshop, erhält BookMooch eine Provision. BookMooch hatte 2011 über 200.000 Mitglieder mit steigender Tendenz.

Tourists meet real homes

Die Seite Airbnb vermittelt weltweit private Unterkünfte. Hier ein Video zu dem Konzept. Warum solltest Du dieses Angebot nutzen? Sicherlich ist es nicht nur der Preis, denn nicht jede Unterkunft ist ein Schnäppchen. Es geht um viel mehr: Individualisiertes Reisen, „mittendrin“ anstatt „nur dabei“  sein und natürlich die Chance neue Menschen kennenzulernen. Warum solltest Du deine Wohnung zu Verfügung stellen? Weil Du so Menschen aus aller Welt kennenlernen kannst und gleichzeitig einen finanziellen Vorteil hast.

Airbnb ist eine visuell ansprechende Plattform mit einer zusätzlichen Mobile-Applikation. Der Community-Marktplatz wurde 2008 in San Francisco gegründet und hat bis dato circa 5 Mio. Nächte in über 19.000 Städten und 192 Ländern vermittelt. Nicht zu vergessen ist allerdings, dass es immer eine Portion Vertrauen seitens des Gastgebers und des Gastes braucht.  Was vielleicht vor einigen Jahren noch nicht denkbar war („Ich überlasse völlig Fremden meine Wohnung“), ist heute für viele ganz normal.

Was fällt uns bei den ganzen neuen Angeboten auf? Die Art des Konsumierens ändert sich. Natürlich gibt es immer noch viele Dinge, die wir weiterhin in Onlineshops bzw. im Ladengeschäft kaufen werden. Die neue Sharing-Kultur macht es allerdings nicht mehr nötig, alles zu besitzen was man benutzt.

Was haltet Ihr von der neuen Art des Konsumierens? Konsumiert Ihr lieber „klassisch“ über Onlineshops oder gefällt Euch der Peer-to-Peer Gedanke? Auf unserer Facebook-Seite stellen wir Euch in den folgenden zwei Wochen noch mehr interessante Anbieter für den Alltag oder besondere Anlässe vor. Vielleicht ist ja Eure nächste Lieblingsplattform dabei! Seid gespannt!


Bist Du noch Multi- oder schon Omni-Channel?

Die Münchner Software-Firma hybris, die im Bereich Multichannel Commerce agiert, hat  einen neuen Begriff ins Rennen geschickt: Omni-Channel. Aber was heißt das?

Omni-Channel beschreibt einen Trend bezüglich des Konsumentenverhaltens bei der Nutzung von Vertriebskanälen. Kunden kaufen nicht mehr online oder offline sondern nutzen verschiedene Kanäle parallel. Ich informiere mich zum Beispiel nicht mehr vor dem Kauf eines Produktes im Internet sondern direkt am POS via Mobile. Wem die Vorstellungskraft fehlt, sollte sich einmal ein paar Stunden in einem großen stationären Elektronikhandel aufhalten und das Verhalten der Smartphone-Nutzer studieren.

Die Harvard Business Review hat im März 2012 einen Artikel mit dem Titel „Die neue Kunst zu verkaufen“  veröffentlicht. Hier wird der Trend Omni-Channel aus Sicht der Unternehmen genauer betrachtet. Ohne Tüte möchte aber aus dem Blickwinkel der Konsumenten über das Thema diskutieren. Sind wir bereits Omni-Channel-Nutzer? Welche Macht haben wir? Und auf welche Art von Einkaufserlebnis in der Zukunft dürfen wir uns freuen?

Die Experten gehen davon aus, dass bereits gegenwärtig viele von uns Omni-Channel-Nutzer sind. Das bedeutet, dass wir als Konsumenten mehrere Kanäle (bewusst oder unbewusst) gleichzeitig in Anspruch nehmen während wir einkaufen.

Für Unternehmen bedeutet dies, dass sie zur Optimierung nicht nur ihren Onlineshop (re)launchen, sondern diesen auch enger mit ihrem stationären Geschäft verknüpfen müssen. Für Konsumenten heißt das im Idealfall: Flexibilität, Erlebnis und Einfachheit.

Flexibilität: Ich kaufe online bei H&M ein, probiere die Sachen bequem zu Hause an und falls ich das Kleid doch in grün bevorzuge, springe ich auf dem Weg zur Arbeit kurz in die nächste Filiale und tausche den Artikel dort um. So nutze ich die fortschreitende Verschmelzung der verschiedenen Vertriebskanäle.

Interaktiver Spiegel um Facebook-Freunde nach Meinung zu fragen

"Social Mirror"

Erlebnis: Ich kann mich unter anderem im Adidas Neo Store in Hamburg von einem interaktiven Spiegel fotografieren lassen und über Facebook meine Freunde mit in die Kaufentscheidung einbeziehen.

Einfachheit: Im Apple Store findet man keine begrenzten Produktinformationen mehr auf Preisschildern bzw. Etiketten sondern kann  alle benötigten Informationen, wie z.B. Kunden-bewertung oder detaillierte technische Daten, entweder direkt mit dem potentiellen Produkt oder mit einem iPad online abfragen.

Diese Beispiele scheinen für viele bereits selbstverständlich, denn Konsumenten gewöhnen sich rasch an neues Einkaufsverhalten und setzen es dann als Service voraus.

Das Paradoxon:

Online kaufen ist bequemer, vielfältiger, 24 Stunden täglich möglich und trotzdem gehen Experten nicht davon aus, dass stationäre Läden von der Bildfläche verschwinden werden. Menschen wollen einfach nicht alles online einkaufen.  Aber sie wollen auch nicht auf die Vorteile eines Kanals verzichten müssen weil Sie gerade einen anderen nutzen.

Die Unternehmen haben dies realisiert und verfolgen ein Ziel: Parallel Shoppen – ja; beim Konkurrenten – nein! Um dies zu erreichen arbeiten viele Einzelhändler gerade an Omni-Channel-Strategien.

Das erste Best-in-Class Beispiel kommt aus Asien. Hier scheint die Adaption zum Omni-Channel-Verhalten bei den Konsumenten bereits fortgeschritten zu sein:

1. Tesco’s Homeplus Subway Store

Tesco hat vor einigen Monaten in Südkorea seinen ersten virtuellen Store eröffnet. Um die Wartezeit in der U-Bahn sinnvoll zu nutzen, kann in Seoul nun „vor Ort online“ eingekauft werden. Produktfotos in Originalgröße auf Plakatwänden verleiten zum Kauf. Mit dem Einscannen von QR-Codes können die Artikel online erworben werden.  Laut südkoreanischen Medien nutzen täglich über 200.000 Menschen den virtuellen Shop in Seoul.

Store aus lebensgroßen Bildern der Produkte inkl. QR-Code

Tesco's Subway Store in Süd Korea

Video hier anschauen

2. Magalogue von Vtwonen

Das zweite Beispiel hat etwas mit dem guten, alten Katalog zu tun – ein Vertriebskanal der bereits von vielen Marketing-Gurus begraben wurde. Dank Argumented Reality gibt es neue Hoffnung: Den Klassische Katalog und gleichzeitig  den Online-Channel nutzen kann man nun mit dem niederländischen Magalogue (Wortspiel aus Magazin und Catalogue) von Vtwonen. Das Unternehmen hat in Zusammenarbeit mit Layar eine neue Version des alten Klassikers entwickelt: Der Magalogue ist durch seinen Magazin- bzw. Lookbook-Style visuell ansprechend und via Argumented Reality wird der Kauf-Button auf dem Smartphone eingeblendet. Ein Must-have für alle Katalog-Liebhaber!

Magalogue durch Argumented Reality mit Onlineshop verknüpft

Online-vernetzer Magalogue (durch Argumented Reality)

Video hier anschauen

Die Beispiele machen klar: Omni-Channel funktioniert ohne Mobile kaum. Unsere Smartphones geben uns die Möglichkeit mehrere Channel gleichzeitig zu nutzen. Letztes Jahr hatte bereits jeder dritte Deutsche ein Smartphone und jeder neue Handy-Kauf wird über kurz oder lang ein Smartphone-Kauf sein. Das Smartphone ermöglicht dem Konsumenten zu jeder Zeit, an jedem Ort und in jeder Situation „on“ zu sein. Durch diese Fähigkeit verändert sich natürlich unser Einkaufsverhalten enorm.

Zwei weitere wichtige Trends die unser Omni-Channel-Nutzerverhalten fördern sind Location Based Services wie foursquare  und Mobile Couponing wie wynsh. Wynsh geht sogar noch einen Schritt weiter, denn hier bestimmt der Konsument beim stationären Kauf selbst, auf welchen Artikel Rabatt gegeben werden soll. Aktuell (noch bis zum 5. Mai) findet eine besondere Aktion mit Gewinnspiel in München statt. Mehr unter: http://www.wynsh.com

Werbeplakat mit QR-Code

Frühlingskampagne von Obi mit QR-Codes

Auch das Marketing funktioniert schon Omni-Channel. Durch Plakate mit QR-Codes habe ich einerseits die klassische Printwerbung und erhalte andererseits eine passende Marketing-Kompo-nente auf mein Mobile. Die Frühlingskampagne 2012 von Obi nutzt genau dieses Konzept: An Bushaltestellen hängen Plakate inkl. QR-Code, z.B. zum Thema Hochteich. Während man auf den Bus wartet, hat man meist einige Minuten Zeit den QR-Code zu scannen. Wichtig ist, das Unternehmen dem Kunden einen Mehrwert über den Code bieten. Im Fall von Obi: Selbst-Bau-Anleitung für den Hochteich. Gute Idee!

Ein letztes Beispiel zum Thema Omni-Channel kommt gut ohne Mobile aus: Interaktive Touchscreen-Schaufenster. Starbucks testete das Konzept bereits vor einem Jahr und es hat Potential. Mit dieser Technologie, die eigentlich gar nicht neu ist, könnte direkt vor dem Shop online eingekauft werden. Warum Konsumenten das tun sollten anstatt direkt online von zu Hause einzukaufen? Vielleicht machen Passanten gerade einen Stadtbummel und das Geschäft hat schon geschlossen, aber die Schuhe im Schaufenster wollen sie sich sofort sichern! Via Smartphone auch möglich, aber das interaktive Schaufenster bietet den direkten Zugang mit nur einem „Touch“. Das Unternehmen verliert mit diesem Konzept nun keine potentiellen Kunden mehr, welche via Mobile einfach bei einem anderen Anbieter bestellen könnten.

Interaktive Schaufenster die via Touchscreen bedient werden können

"Interactive Storefront"

Und wir als Konsumenten sind bereit für interaktive Schaufenster! Beweis: Gehen Sie beim nächsten Einkaufen mal etwas näher an die Displays heran, die Werbung in Kaufhäusern abspielen. Dann werden Sie die Fingerabdrücke auf dem Display sehen. Das sind die Abdrücke der Konsumenten, die Bewegtbild-Werbung für interaktive  Bildschirme hielten.

Fazit: Omni-Channel ist in vielen Ansätzen schon ganz präsent in unserer Einkaufswelt. Unternehmen testen neue Konzepte und entwickeln Omni-Channel-Strategien. Online Shopping ist nicht mehr aus unserem Tun wegzudenken und der stationäre Handel darf nicht den Anschluss verlieren. Die verschiedenen Vertriebskanäle verschmelzen mehr und mehr. Auf unserer Facebook-Seite werden wir in den nächsten zwei Wochen noch mehr Aspekte zum Thema Omni-Channel erläutern und diskutieren. Besucht uns unter: http://www.facebook.com/ohnetuete


Hochzeit 2.0 – Meine Hochzeit online kaufen

Heutzutage kann man fast alles online kaufen. Wir möchten Euch in dieser Themenwoche vorstellen was der eCommerce bezüglich „Hochzeit“ zu bieten hat. Welche Online-Shops sind nützlich? Welche Tools gibt es? Und wo liegen die Grenzen der Hochzeit 2.0?

„Sie kann sich nicht entscheiden. Er hat ja eh keine Meinung.“

So oder so ähnlich fängt das Drama an. Hochzeitsvorbereitungen stellen jede noch  so gute Beziehung  auf die Probe. Es soll der schönste Tag des Lebens werden, aber wer hat heute schon Zeit für die zahlreichen Dinge die geplant, gekauft und abgeholt werden müssen?

Dank des heutigen Zeitalters geht das auch anders: Kauf deine Hochzeit einfach online! Kein lästiges Tüten schleppen, kein Zeitdruck bei der Kaufentscheidung und auch viel weniger Stress. Die Hochzeit kann von zu Hause aus geplant werden. Auf dem Sofa mit einem Glas Rotwein lässt es sich wunderbar durch die Welt der Hochzeiten stöbern.

Was man auch für seine Hochzeit braucht, in Onlineshops wie Weddix.de kann fast alles zum Thema Hochzeit bestellt werden. Die klassischen Shops wie Ebay.de oder DaWanda.de bieten ebenfalls Produkte zum Thema. Im Folgenden stellen wir Euch ein paar interessante Onlineshops zu verschiedenen Kategorien vor.

Onlineshops für Brautmode

Besonders gut gefallen hat uns Net-a-Porter.com. Der Onlineshop für Luxuskleidung hat eine eigene Hochzeitsrubrik. Hier gibt es Brautkleider, Accessoires, ausgewählte Kleidung für die Flitterwochen und viele Tipps und News zu aktuellen Trends. Fazit: Eine tolle Seite für alle Heiratswilligen. Besonders die detaillierten Informationen zur Größe und dem Schnitt der einzelnen Kleider finden wir sinnvoll und praktisch.

hochzeit, onlineshop, screenshot von net-a-porter-com

Net-a-Porter.com vertreibt allerdings Luxuskleidung mit entsprechenden Preisen und daher haben wir für die, die nicht so viel Geld ausgeben können bzw. wollen, zwei Alternativen gefunden: RecycledBride.de und Etsy.com bieten gebrauchte Hochzeitsmode in unterschiedlichen Preisklassen an.

Welche Tools sind hilfreich?

Es gibt viele Tools auf dem Markt, die das Organisieren und Planen des großen Tages vereinfachen sollen. Besonders praktisch finden wir den Galeria Hochzeitstisch und den Service von honeywish.net. In beiden Fällen ist die Nutzung der virtuellen Geschenklisten für das Brautpaar natürlich kostenlos.

virtueller Hochzeitstisch Galeria Kaufhof

Der virtuelle Hochzeitstisch von Galeria Kaufhof ist eine Möglichkeit seine Wunschliste in schöner Form zu gestalten und über einen Link zu teilen. Gäste können via Internet von überall auf der Welt auf diesen Hochzeitstisch zugreifen und ein Hochzeitsgeschenk auswählen und online bestellen. Die Entwickler von Galeria Kaufhof optimieren den Service kontinuierlich. Fazit: Die Seite ist liebevoll gestaltet und bietet hilfreiche Features sowie Tipps.

Wer mehr Wert auf eine unvergessliche Hochzeitsreise legt, sollte sich honeywish.net etwas genauer anschauen. Hier kann sich das Brautpaar kostenlos eine Liste mit allen Bestandteilen der individuellen Hochzeitsreise anlegen. Familie, Freunde und Bekannte können dann Stück für Stück die Flitterwochen finanzieren. Die Gäste wählen einen Punkt auf der Liste aus, bezahlen und drucken einen Gutschein aus. Honeywish.net kooperiert mit verschiedenen bekannten Reiseveranstaltern wie zum Beispiel TUI, DETOUR und Neckermann. Unser Fazit: Tolles Konzept, gerade für junge Menschen, die nicht die finanziellen Möglichkeiten haben, aber dafür viele großzügige Freunde.

Hochzeitstisch für Flitterwochen

Hochzeitstorte online bestellen

Der Online Lebensmittelhandel ist immer noch ein Nischenmarkt in Deutschland. Laut einer Studie der Unternehmensberatung A.T. Kearney und der Universität Köln hat die Branche aber das Potential bis 2016 von aktuell 0,2 % auf 1,5 % des gesamten deutschen Lebensmittelmarktes anzuwachsen (Quelle: etailment.de). Passend dazu wollen wir Euch Deinetorte.de vorstellen. Der Onlineshop bietet Torten zu verschiedenen Anlässen an. Relativ neu ist das Angebot „Hochzeitstorten“. Hier kann man zwischen verschiedenen Designs wählen, die Geschmacksrichtung sowie Extras wie zum Beispiel die Farbe der Tortenbänder aussuchen. Einen Wunschtermin für die Lieferung kann man bei der Bestellung direkt mit angeben.

Onlineshop für Torten

Fazit: Deutsche sind skeptisch was das kaufen von Lebensmitteln über das Internet angeht. Gerade bei der Hochzeitstorte darf da nichts schief gehen. Die positiven Erfahrungsberichte über Deinetorte.de sprechen aber dafür dem Ganzen einfach mal eine Chance zu geben!

Das waren einige Tools, Produkte und Shops zum Thema Hochzeit 2.0. In den nächsten zwei Wochen werden wir Euch noch weitere Aspekte zu diesem Thema vorstellen. Seid gespannt! Wir freuen uns aber natürlich auch über Eure Gedanken und Meinungen.

Habt Ihr schon mit einigen Anbietern Erfahrungen gesammelt? Oder kennt noch andere tolle Seiten?


Das Verkaufen und Erwerben von Marken- und Designermode leicht gemacht – Ein Interview mit dem Start-Up Buddy & Selly

Die reCommerce Plattformen sind zahlreich im Netz vertreten und einige haben wir euch auch schon vorgestellt. In dem Zuge unserer Themenwochen suchen wir immer nach interessanten Start-Ups und sind diesmal schnell fündig geworden: Buddy & Selly, das sich mit dem An- und Verkauf von Marken- und Designermode auseinandersetzt.
Um euch das Start-Up näher vorzustellen, haben wir ein kleines Interview mit Karo (Manager Online Channel) von Buddy & Selly geführt:

Hallo Karo! Du bist mit am Aufbau des neuen reCommerce Start-Ups Buddy & Selly beteiligt. Was genau ist die Idee hinter Buddy & Selly und was ist das Besondere an euch?

Buddy & Selly kauft und verkauft Second Hand Marken- und Designermode. Von privat und für privat. Das klingt zunächst nach klassischem Second Hand – Geschäft, es steckt aber noch ein wenig mehr dahinter.
Das besondere an Buddy & Selly ist, dass wir für den Verkäufer, die Trennung von seinen Kleidungsstücken so einfach wie möglich gestalten.
Wer kennt das nicht? Der Kleiderschrank ist voll, man hat selbst oft zu wenig Zeit die Sachen bei ebay einzustellen. Im Second Hand Geschäft hingegen muss man oft lange auf seine Kommission warten.
Diese Barrieren wollen wir dem aktuellen Besitzer nehmen. Buddy & Selly  kann man die Sachen aus ganz Deutschland per Post zuschicken. In Hamburg kommen wir auch persönlich vorbei um die guten Stücke abzuholen und schon bald öffnet unser erster Ankaufsshop – auch hier in Hamburg. Außerdem bekommt man bei Buddy & Selly sein Geld sofort, also kein langes Warten auf die Kommission.
Den Käufern auf der anderen Seite, wollen wir online ein richtiges Einkaufserlebnis bieten ohne „Second Hand – Beigeschmack“.
Außerdem prüfen wir die Artikel eingehend auf Echtheit und Originalität bevor wir etwas ankaufen und stellen sicher, dass sich alles in einwandfreiem Zustand befindet. So versuchen wir für beide Seiten das Beste rauszuholen: Der Verkäufer hat auf unkompliziertem Weg wieder Platz im Schrank, und der Käufer freut sich über Marken- und Designermode zum smarten Preis.

Ihr startet Euren Verkauf mit einem eBay-Shop und wollt in Kürze einen Ankaufshop in Hamburg eröffnen. Ist Hamburg euer bevorzugtes Pflaster oder sind weitere Shops in anderen Städten bzw. andere Marktplätze im Internet geplant?

Richtig, zunächst starten wir den Verkauf über ebay, halten aber gleichzeitig Ausschau nach anderen geeigneten Marktplätzen. Später könnten wir uns auch gut eine eigene Plattform vorstellen. Dass wir unseren ersten Ankaufsshop in Hamburg eröffnen, hat für uns vor allem logistische Gründe. Hier haben wir unsere Basis und können erste Erfahrungen sammeln. Die Eröffnung in Hamburg soll aber nur der Startschuss für Buddy & Selly in weiteren deutschen Städten sein.

Auf eurer Internetseite wird erwähnt, dass mit jedem Ankauf die Projekte von „Save the Children“ unterstützt werden. Wie genau funktioniert die Kooperation?

Die Kooperation mit „Save The Children“ liegt uns ganz besonders am Herzen. Mit jedem Ankauf den wir tätigen, spenden wir zugunsten der Projekte von „Save the Children“.
Die Gelder werden dort nach Dringlichkeit unterschiedlichen Projekten zugeordnet.

Eine Frage zum Abschluss: Was erwartet ihr vom reCommerce-Markt und was ist deine Einschätzung für die Zukunft?

In der Modeszene ist das Thema reCommerce unter dem Begriff „Vintage“  schon länger verankert. Wir möchten das Thema gerne weiter entwickeln und vor allem professionalisieren. Dies geht auch mit der Ansprache neuer Zielgruppen einher. Und genau da sehen wir auch die Trends für die Zukunft – immer mehr Konsumenten werden sich bei neuen Anschaffungen Gedanken zu Wiederverwendungsmöglichkeiten machen und das weit über Luxusartikel hinaus – vorausgesetzt es ist unkompliziert – für beide Seiten.

Karo, wir danken Dir für das Interview und wünschen Euch für die Zukunft viel Erfolg mit Buddy & Selly!


reCommerce oder: Wie werde ich bequem meine gebrauchten Sachen wieder los

Einer von „10 Trends, die die deutsche Gründerszene momentan bewegen“ und ein „Deutschland im Recycling-Fieber“ (deutschestartups.de), in dem  „Für clevere Konsumenten […]  „Eintauschen“ das neue Kaufen“ (trendwatching.com) bedeutet. Und bei ohne tüte stellen wir euch die nächsten zwei Wochen Shops, Marktplätze und Angebote rund um reCommerce vor. Doch was genau ist reCommerce eigentlich?

ReCommerce, kurz: der An- und Verkauf von Gebrauchtwaren, ist ein Trend den man nicht mehr unbeachtet lassen kann. Momox.de, einer der größten Anbieter auf dem deutschen Markt, beschäftigt 500 Mitarbeiter, hat mittlerweile über 18 Millionen Artikel angekauft, ist seit September 2011 auch Anbieter in Frankreich, England und Österreich und verzeichnete einen Umsatzzuwachs von 74% auf inzwischen 40 Mio. € in 2011.

Laut trendwatching.com sind die drei treibenden Kräfte hinter dem reCommerce Phänomen:

  • NEXTISM: Konsumenten werden immer Lust auf spannende, neue Erlebnisse haben
  • STATUSPHERE: Smart und ökologisch bewusst Einkaufen und dabei Geld zu sparen wird ein immer größerer Statusbooster
  • EXCUSUMPTION: Konsumenten mit wenig Geld begrüßen neue, kreative Lösungen, wie sie weniger ausgeben, aber dennoch so viele Erlebnisse wie möglich haben können.

Zudem lassen sich bisher verschiedene Varianten des reCommerce finden. Einerseits besteht das generelle System „trade-in to trade-up“ („gewinnbringend eintauschen“). Hier werden Konsumenten aufgefordert auf den Wert ihrer alten Sachen zuzugreifen und gleichzeitig an neue, bessere Artikel zu gelangen. Ein Beispiel ist hier das französische Label A.P.C, die mit ihrer Butler-Worn-Out Serie Konsumenten aufgefordert haben ihre alte A.P.C. Hose einzutauschen und ein neues Paar für die Hälfte des Preises zu bekommen. Die alten Jeans wurden daraufhin repariert, mit den Initialen der vorherigen Benutzer versehen und wieder verkauft.

Cashing In“ ist die eine weitere Variante des reCommerce. Bei dieser Form von reCommerce verkauft der Konsument seine Besitztümer entweder direkt an die Plattform oder stellt seine zu verkaufenden Sachen auf einer Plattform ein und erhält dafür bei Verkauf eine Provision.
Für viele Kategorien von Artikeln findet man einen eigenen Marketplace. Für Fashion ist ASOS ein schönes Beispiel. Hier können die Fashionistas der Welt ihre Klamotten verkaufen. Erwähnenswert sind die oft sehr kunstvollen und individuellen Produktdarstellungen.

Um euch den Einstieg in den reCommerce zu erleichtern haben wir uns die verschiedenen „traditionellen“ Online Shops angeguckt.
Die Auswahl für den Ankauf ist oft auf Bücher, DVDs, CDs und Spiele begrenzt. Ein größeres Sortiment findet man bei rebuy.de, zoxs.de und momox.de. Diese drei Shops kaufen auch Elektronikartikel an wie zum Beispiel Handys oder Tablet PCs. Wirkaufens.de hingegen ist nur auf Elektronik spezialisiert und bietet eine große Bandbreite an Elektronikartikel die verkauft werden können – bis zum Babyfon ist alles dabei.
Medimops.de ist ein Shop in dem die verkauften Produkte auch wiederum günstig zu erwerben sind. Die einzige größere Plattform, die nicht nur ANkauft sondern auch VERkauft ist rebuy.de, die zudem auch visuell ansprechend bzw. übersichtlich gestaltet ist. Der Versand von eigenen Artikeln ist bei den meisten Shops kostenlos, während andere einen Mindesteinkaufswert von 10-30 Euro festsetzen. Erwähnenswert ist noch hitflip.de, die Artikel nicht ankaufen sondern als Plattform zum Tauschen agieren. Beim Verkauf von eigenen Artikeln erwirbt man Flips, mit denen man wieder andere Produkte erwerben kann.

Die Shops werden immer stärker ausgebaut und mit diesem Prozess zugleich findet der Aufbau von Communities statt. Eine stark wachsende Community nennt sich „Swishing“ und wurde 2007 in Großbritannien gegründet. Seitdem wächst sie beständig und breitet
sich auf alle weiteren Länder aus. Das Konzept ist simpel: „1.) Jeder muss mindestens ein Stück Qualitätskleidung mitbringen, 2.) Man hat eine halbe Stunde um sich umzugucken bevor der „Swish“ öffnet, 3.) Kein Kleidungsstück darf beschlagnahmt werden bevor der „Swish“ startet, 4.) Sobald der „Swish“ eröffnet ist, darf jeder nehmen was er möchte, 5.) Denken Sie daran, kein kratzen und beißen.“
Einen Swish kann jeder veranstalten, der Spaß daran findet.

Die Gründerin und CEO von Futerra Sustainability Communications sagt über Swishing:
„Save money, save the planet, have a party: swishing effortlessly touches all of these buttons. Swishing parties are for all those women who want to combine glamour, environmental protection and frugality.“ (Übers.: Rette Geld, rette den Planeten, hab eine Party: swishing verbindet mühelos all diese Punkte. Swishing Parties sind für all die Frauen, die Glamour mit Umweltschutz und Sparsamkeit vereinen wollen.).

Dies und noch viel, viel mehr gibt es zum reCommerce zu berichten. Habt ihr schon erste Erfahrungen sammeln können oder sind euch interessante Shops oder Projekte im Web aufgefallen?


Online-Lebensmittelhandel nimmt in Deutschland Fahrt auf

Der Online-Lebensmittelmarkt setzt sich auch in Deutschland langsam aber allmählich in Bewegung. Real veröffentlichte letzte Woche erste Umsatzzahlen seines Online-Shops, Tengelmann startete mit Kaisers im August einen online shopbaren Lieferservice und Amazon öffnete seinen Marktplatz bereits letztes Jahr für den Verkauf von Lebensmitteln (Partner sind u.a. Gourmondo, Mymuesli, Gustini, Natur.com etc.). Und deswegen wird sich es auch bei uns in den nächsten zwei Wochen alles rund um das Online-Shopping von Lebensmitteln drehen.
Während das Online-Shopping von Lebensmitteln in Ländern wie UK, Schweiz und Frankreich bereits angenommen wurde, hinkt Deutschland noch deutlich hinterher.
Marktanteil des Lebensmittelhandels am Onlinehandel im Ländervergleich
Der Online-Handel mit Lebensmittel ist in der Tat ein kritisches Thema. Frischware kann vom Kunden nicht selbst geprüft und ausgewählt werden und der Versand von verderblichen Artikeln, wie Fisch und Fleisch, verlangt nach logistischer Excellenz und schneller Abwicklung.
Die von Real veröffentlichten Umsatzzahlen zeigen dennoch einen erfolgreichen Start der Online-Initiative. „Das Sortiment umfasst nun mehr als 9.000 Artikel. Im 2. Quartal 2011 betrug der Umsatz bereits 6 Mio. € bei einem Durchschnittsbon von über 130 €.
Bei genauerer Betrachtung des Online-Sortiments wird jedoch deutlich, dass Real seine Umsätze weniger durch Lebensmittel treiben dürfte – diese werden nämlich kaum im Shop angeboten  – denn das Sortiment bietet eher Produkte aus dem Bereich Multimedia, Sport & Freizeit, Haus & Garten, Spielwaren etc.
Kaisers ist da produktseitig mit seinem Lieferservice weit besser aufgestellt – von Frischfleisch bis Molkereiprodukte kann der Kunde seine Einkaufsliste wie gewohnt abhaken. Kaisers verfolgt zur Lösung des Logistikproblems jedoch eine lokale Strategie und bietet seinen Service nur in Berlin und München an.
Buchung des Lieferzeitenslots bei KaisersWirklich gut gelöst ist bei Kaisers übrigens die Möglichkeit sich bei der Bestellung einen Zeitslot von zwei Stunden für die Lieferung zu sichern. In Abhängigkeit von Wohnort, Wochentag und Uhrzeit variieren die Lieferkosten. Ein Lieferung für heute Abend zwischen 17.00 und 19.00h wäre noch für 5 Euro zu haben…spätestens für den nächsten Überraschungsbesuch oder den Getränkeeinkauf vor der Geburtstagsparty unserer Meinung nach eine einzubeziehende Alternative!
Auch der Startup-Bereich befindet sich in Bewegung. In Hamburg dürfen wir uns auf www.supermarkt.de freuen, www.froodies.de  versendet im Stadtgebiet Münster, Düsseldorf, Dortmund und Wuppertal bereits ab einem Bestellwert von 25 Euro kostenlos (und deutschlandweit ab 75 Euro), www.emma-mobil.de wird uns bald mit einem deutschlandweiten Netzwerk aus Partnersupermärkten beglücken und www.food.de startet ab Oktober 2011 mit einem Marktplatz für Food Delivery Services zunächst erst einmal in Berlin.
Ist Online-Shopping von Lebensmitteln für Euch eine echte Alternative zum Tüten schleppen, oder steht ihr doch lieber im Supermarkt und lasst olfaktorische und visuelle Reize die Entscheidung über die abendliche Speisekarte übernehmen?